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Anmeldestatistik Jugend forscht 2007

by Redaktion last modified 2007-01-11 09:21

In Hessen Rückgang um 22 %: Teilnehmerzahlen (incl. Schüler experimentieren) Chemie 64, Geo- und Raumwissenschaften 12, Physik 49, Technik 36

Anmeldestatistik Jugend forscht 2007

Bundessieger Physik 2006 aus dem PhysikClub

Jugend forscht auch 2007 mit sehr hoher Beteiligung

Erneut über 9000 Anmeldungen bei Deutschlands bekanntestem

Nachwuchswettbewerb

Jugend forscht kann sich wieder über eine herausragende Beteiligung freuen.

Für die 42. Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

haben sich insgesamt 9121 Jugendliche angemeldet. Das sind bundesweit

die zweithöchsten Anmeldezahlen seit der Gründung 1965. Im Vorjahr

verzeichnete der Wettbewerb insgesamt 9603 Anmeldungen.

Fünf Bundesländer melden eine gegenüber dem Vorjahr erhöhte Beteiligung:

An erster Stelle liegen dabei Berlin mit einem Plus von rund

12 Prozent und Rheinland-Pfalz mit einer Steigerung der Anmeldezahlen

um knapp 8 Prozent. Weiterhin erreichten Baden-Württemberg und Niedersachsen

das Ergebnis des Vorjahres. Der Spitzenreiter unter den sieben

Jugend forscht Fachgebieten ist auch in der 42. Wettbewerbsrunde wieder

Biologie mit knapp 25 Prozent aller Anmeldungen; es folgen die Fächer

Chemie mit fast 20 Prozent und Technik mit rund 16 Prozent. Der Anteil der

Mädchen liegt unverändert bei mehr als 37 Prozent.

„Die hohe Beteiligung in der 42. Runde freut uns außerordentlich“, sagt

Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht

e. V. „Die im Vorjahresvergleich leicht verringerte Beteiligung um 5 Prozent

führen wir unter anderem zurück auf die Einführung des achtstufigen Gymnasiums

und der Ganztagsschule. Dadurch verfügen gerade viele ältere

Schüler über weniger Zeit für außerschulische Aktivitäten wie die Teilnahme

an Wettbewerben. So erklärt sich der Rückgang der Anmeldungen in der

Sparte ‚Jugend forscht’ um gut 14 Prozent gegenüber 2006“, sagt Dr. Krautkrämer-

Wagner. „Zugleich belegt die Zunahme der Anmeldungen in der

Sparte ‚Schüler experimentieren’ um knapp 6 Prozent, dass Initiativen wie

Schülerlabore und Kinderuniversitäten einen nachhaltigen Effekt entfalten

und bei jüngeren Schülern das Interesse an Jugend forscht wecken. Dieser

Trend stimmt uns optimistisch. Trotz allgemein rückläufiger Schülerzahlen

erwarten wir daher in den kommenden Jahren weiterhin eine rege Beteiligung

am Wettbewerb.“

Die jungen Forscherinnen und Forscher treten ab Ende Januar zunächst auf

einem der bundesweit 68 Regionalwettbewerbe an. Dort präsentieren sie

insgesamt 4626 Projekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die Besten qualifizieren

sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss

der 42. Runde von Jugend forscht bildet der Bundeswettbewerb vom 17. bis

20. Mai 2007 in Hamburg – gemeinsam veranstaltet von der Stiftung Jugend

forscht e. V. und der Beiersdorf AG als Bundespatenunternehmen.


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