SFN Nordhessen
Eine Erweiterung des PhysikClubs zu einem eigenen Forschungszentrum ist in Planung!
Schülerforschungszentrum Nordhessen:
Die begrenzte Raumkapazität, aber auch die verstärkte Nachfrage nach Projekten aus dem Bereich Biologie und Chemie, aber auch die Notwendigkeit weiterer Betreuer führte zur Idee eines Schülerforschungszentrums (SFZ), das in mehreren Stufen aufgebaut werden sollte.
Erste Ausbaustufe:
Die erste Stufe ist eigentlich mit dem PhysikClub so schon erreicht, und es bedarf vielleicht nur einer Namensänderung, die im Laufe des kommenden Schuljahres beabsichtigt ist.
In dieser ersten Stufe sind schon die folgenden Aspekte realisiert:
- Bearbeitung umfangreicher, weit über die Schule hinausgehende Themengebiete
- Forschungen im Team
- Eigenständiges Arbeiten mit metakognitiver und fachlich anspruchsvoller Betreuung
- Begabtenförderung mit Beratungen über die schulische Arbeit und Laufbahn
- Umfangreiche, über die Schulphysik hinausgehenden experimentellen Möglichkeiten
- Öffentliche Präsentationen und Vorträge
- Zusammenarbeit mit Universitäten und anderen außerschulischen Einrichtungen
- Betreuung von besonderen Lernleistungen für die Abiturprüfung
- Betreuung bei der Teilnahme an Wettbewerben
In einem SFN, das nach den Prinzipien des PhysikClubs arbeitet, geht es uns besonders um das Erlernen von Forschungsstrategien, um die Motivation sich über den Unterricht hinaus mit Naturwissenschaften zu beschäftigen. Hinter unserer Arbeit steht nicht nur die Betreuung von Jugendlichen, die sich eigentlich schon für eine solche Arbeit entschieden haben, oder schon die Teilnahme an einem Wettbewerb planen und nur eine Betreuung und Unterstützung suchen. Wir wollen neugierigen Jugendlichen einen Weg zeigen, Spaß und Interesse an eigener Forschung zu entwickeln und sie bei diesem Lernprozess unterstützen und beraten. Dabei soll das didaktisch-methodische Konzept immer auf den Regelunterricht übertragbar sein, so dass auch der „normale“ naturwissenschaftliche Unterricht von unserer Arbeit profitieren kann. Wir legen Wert darauf, dass nicht nur gestellte Aufgaben (mit letztlich bekannten Lösungen) nachvollzogen werden, sondern dass eigene offene Forschungsstrategien verfolgt werden.
Ein SFN institutionalisiert natürlich auch die bisherige Tätigkeit und macht sie stärker von einzelnen Personen unabhängig,. Dazu muss es aber räumlich als eigenständiges Institut wahrnehmbar sein: Es benötigt somit sehr bald einen eigenen Gebäudetrakt oder ein eigenes kleines Gebäude.
Mit erscheint es dabei sehr wichtig, dieses SFZ auch räumlich an eine Schule anzubinden.
Die Albert-Schweitzer-Schule (ASS) bietet sich dafür nicht nur an, weil der PhysikClub dort stattfindet und etabliert ist: Da ein Teil der PhysikClubler auch aus dem Umland kommt, ist die Nähe der ASS zum Hauptbahnhof und dessen Anbindung an das Regiotram-System von großem Vorteil.
Der Synergieeffekt bei der gemeinsamen Nutzung von Sammlungen und Fachräumen ist sowohl für Schule als auch SFZ von Bedeutung, die ASS könnte eine „Leuchtturmschule“ für Naturwissenschaften werden. Eine entsprechende Zielvorstellung soll in den nächsten Monaten in das Schulprogramm der ASS aufgenommen werden und vom Kultusministerium genehmigt werden.